Samen Schädlinge und Krankheiten

Schnecken

21.01.2021

Allgemein

Beim Indoor-Grow eher nicht anzutreffen, im Garten dafür umso häufiger: auch Schnecken vermehren sich rasant. Ihre Rückzugsorte sind die Unterseiten von Brettern, Ziegeln, Blumentöpfen und dergleichen. Sie verstecken sich auch gerne im Erdboden und in hohen Gräsern. Sie bevorzugen dunkle, feuchte Umgebungen und meiden die Sonne.

Schaden

Man sollte es nicht für möglich halten, aber bereits einige Schnecken können ordentlich Schaden anrichten. Schnecken fressen die Blätter der Cannabispflanzen, nagen aber auch deren Stämme und Äste an. Die Bissspuren, die sie hinterlassen, ähneln denen von Raupen, zusätzlich hinterlassen sie aber auch noch getrocknete Schleimspuren, was sie leicht entlarvt.

Identifizierung

Will man Schnecken auf frischer Tat ertappen, sollte man am besten bis nach Sonnenuntergang warten, denn dann beginnt der Tag für die Kriecher, die sich dann raus wagen und auf Futtersuche gehen. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass die meisten Schnecken ein grundsätzliches Interesse an Setzlingen sowie ausgewachsenen Hanfpflanzen haben.

Prophylaxe

Alles, was im Garten herumliegt und worunter Schnecken Zuflucht finden könnten – Bretter, Eimer, Schalen, Ziegel und so weiter – sollte regelmäßig gesäubert werden. In Gartenfachmärkten gibt es zudem diverse mechanische Barrieren, die Schnecken den Zugang zu Pflanzen erschweren. Gießt man das Cannabis bereits morgens, ist die Erde bis abends trocken und die Schnecken kommen schlechter voran.

Beseitigung

Schnecken erledigt man am besten, indem man sie per Hand entfernt. Wer sie nicht zertreten möchte, sollte sie möglichst weit weg vom eigenen Garten aussetzen. Im Fachhandel können aber auch unzählige Spezialmittel oder Fadenwürmer (Nematoden) gegen Schnecken erworben werden. Auch eine sogenannte Bierfalle ist ein bewährtes Mittel, denn Schnecken lieben Bier über alles und kriechen hinein, um dort zu verenden.